Akute Myeloischen Leukämie (AML)

Förderung 2024-2026 Universitätsklinikum Münster

Die Akute myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr heterogene maligne klonale hämatopoetische Stammzellerkrankung, bei der eine Vielzahl von sogenannten Treibermutationen multiple Krankheitssubtypen definieren. Die Kenntnis dieser Treibermutationen hat auch die Entwicklung zielgerichteter AML Therapien in der Vergangenheit entscheidend gefördert und die Prognose von Patienten mit bestimmten AML Unterformen verbessern können. Allerdings weisen AML-Patienten häufig mehrere Treibermutationen auf und ein kombiniertes „targeting“ ist bisher noch nicht suffizient erreichbar. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Jan-Henrik Mikesch von der Uniklinik Münster hat sich in den letzten Jahren daher sehr intensiv mit Mechanismen beschäftigt, die übergreifend in verschiedenen genetisch definierten AML Subgruppen für Entstehung und Progression der AML verantwortlich sind und konnten u.a. zeigen, dass von bestimmten Oxidoreduktasen dysregulierte metabolische Prozesse dabei von wesentlicher Bedeutung sind. Ziel des durch die Hans und Ria Messer Stiftung geförderten Projektes ist es, diese Prozesse detailliert aufzuschlüsseln und Unterschiede gegenüber normalen hämatopoetischen Stammzellen zu charakterisieren, um auf diesem Wege neue therapeutische Angriffspunkte für künftige AML Therapien identifizieren zu können.

Verantwortlicher Projektleiter

Prof. Dr. med. Jan-Henrik Mikesch

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie & Onkologie

Universitätsklinikum Münster (UKM)